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Aktuelles

20 Jahre Selbsthilfeverein Neumünster - ein Lichtblick!

In diesem Jahr feiert der im Jahr 2001 gegründete Eltern-Selbsthilfeverein Lichtblick Neumünster e.V. 20-jähriges Jubiläum.

Der Gründungsgedanke? Ganz einfach: Sich in der Stadt zusammenzufinden und zu engagieren, in der man lebt und wohnt! Der Selbsthilfegedanke? Zusammen mehr bewegen zu können! Das Ziel? Sprachrohr und Lobby für Menschen mit Behinderung und die ganze Familie zu sein!

Und diese Ziele wurden erreicht.

Inzwischen, 20 Jahre nach dem die ersten 10 Familien mit Unterstützung des Landesverbandes für körper-und mehrfachbehinderter Menschen Schleswig-Holstein und der Johanniter-Unfallhilfe Neumünster e.V., den Selbsthilfeverein gegründet haben, ist dieser in Neumünster nicht mehr wegzudenken.

Nach dem Motto „Glück kann man teilen, Sorgen auch“ haben sich bislang fast 140 Familien und Fördermitglieder dem Verein angeschlossen.

Seit dem ersten Sommerfest am Einfelder See 2001 wurden über 500 Veranstaltungen für betroffene Eltern, Angehörige und Menschen mit Behinderungen angeboten und zahlreiche Informationsabende zu verschiedenen Themen organisiert. „Wir wollten von Beginn an Netzwerke schaffen, den Austausch untereinander ermöglichen und uns für Barrierefreiheit einsetzen“ erklärt Nicole Rahmann, von Anfang an Vorstandsvorsitzende.

Bei allen Aktionen im Vordergrund: Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft, Spaß an der Gestaltung und an Kreativität, an der Bewegung und am Singen.

So wurden ab 2003 die beliebten Lichtblick Schwimm- und Wassergewöhnungskurse organisiert, in den darauffolgenden Jahren durch Spenden unter anderem therapeutisches Reiten ermöglicht, diverse Kinder- Kunstworkshops durchgeführt und der Lichtblick-Chor ins Leben gerufen. Beteiligungen an Sportveranstaltungen, wie dem Holstenköstenlauf, den Kowskdy-Lauf, an Stadtfesten und an Aktionen zum internationalen Tag für Menschen mit Behinderungen waren und sind jedes Jahr obligatorisch.

Bis zum Herbst 2011 wurden ehrenamtlich alle Veranstaltungen im „eigenen Wohnzimmer“ vom Vorstand geplant. Im Jahr 2011 konnte dann das erste „richtige Büro“ in der Goebenstraße 3 in Neumünster angemietet werden.

„Neben den zahlreichen kleinen Projekten und Aktionen, die mit viel ehrenamtlichem Engagement und über Spenden und Sponsoren finanziert werden konnten, stieg der Bedarf nach individueller und umfassender Beratung und mehr Unterstützung für Menschen mit Behinderungen und ihre Familien stetig an“ ergänzt Kersten Andresen, ebenfalls im ehrenamtlichen Vorstand, die Vereinschronik.

So wurde 2012 mit Hilfe von Aktion Mensch der Familienunterstützende Dienst (FuD) unter der Leitung von Klaus Exner, einem der inzwischen vier hauptamtlichen Mitarbeitenden, gegründet.  Der FuD bietet Beratung, Begleitung und Betreuung nach individuellem Bedarf für Menschen mit Behinderungen in den Familien an. Für Kinder, Jugendliche und Erwachsene Menschen mit Behinderungen werden regelmäßig inklusive Freizeitaktivitäten angeboten. „Wir laden alle ein sich auf unserer neuen Internetseite über unsere Aktionen zu informieren oder sich bei uns im Büro zu melden.“ Anja Huth ist zuständig für die Anleitung der Betreuungskräfte und die Planung der Angebote. Seit einigen Jahren organisiert der FuD in Zusammenarbeit mit Schulen und Ämtern auch Schulbegleitungen. „Auch Interessierte, die auf Honorarbasis bei Lichtblick arbeiten wollen können sich gern bei uns melden“ ergänzt die gelernte Erzieherin, die seit Beginn des Dienstes zum festen Team zählt.

Mit den zunehmenden Aufgaben wurde schon bald die „Einraumwohnung“ in der Goebenstraße zu klein. Der Umzug in die jetzigen Büroräume im Mühlenhof 24, mitten in Neumünster schaffte im Jahr 2015 räumliche Abhilfe.

„Die Themen unseres Vereines sind mit dem Alter der Vereins- und der Mitgliedskinder gewachsen – Frühförderung - Kindergarten - Schule - Freizeit - Arbeiten - Wohnen“.  Doris Schönhoff weiß wovon sie redet. Als Gründungsmitglied und Mutter einer inzwischen 27-jährigen Tochter mit Behinderung hat sie maßgeblich die Vereinsgeschichte mitgestaltet.

Und so schließt sich der Kreis, denn ein weiterer „Lichtblick“ ist im Jubiläumsjahr in Arbeit! Ermöglicht durch die Förderung von Aktion Mensch hat der Aufbau des ambulanten Dienstes „Wohn(T)räume“ begonnen. „Wir werden Menschen mit Behinderungen, unabhängig vom Schweregrad ihrer Behinderung dabei unterstützten, in Wohngemeinschaften, Einzelwohnungen, allein oder als Paar, bei Bedarf mit Assistenz und pädagogischen Begleitung, so selbständig wie möglich zu wohnen.“ beschreibt Rabea Ahrens ihren Aufgabenbereich als Leitung des ambulanten Dienstes.

Das Gründungskonzept geht auf. Vieles hat sich in den letzten 20 Jahren bewegt. Aber vieles muss sich auch noch bewegen. Der Verein Lichtblick für körper- und mehrfachbehinderte Menschen Neumünster e.V.  bedankt, sich bei allen, die uns auf diesem Weg begleitet haben. „Ohne die zahlreiche Unterstützung wäre das Vereinsangebot nicht so bunt und vielfältig geworden. Wir werden auch in der Zukunft eine starke Gemeinschaft sein und möchten andere ermutigen, sich ebenfalls zu engagieren!“  schließt sich Sven Paulsen, langjähriger Kassenwart, an.